Ohne den Nachttisch neben dem Bett
würde das Leben deutlich komplizierter: der nervende Wecker
wäre morgens nicht so einfach auszuschalten, das Buch und die
Fernbedienung der Fernsehers liegt unbequem weit weg und die Flasche
Wasser würde sich irgendwo im Raum verlieren, statt sofort bei
trockenem Mund griffbereit zu sein. Auch Cremes und Tabletten
würden ein ungeordnetes Dasein schmachten. Der Nachttisch ist
wohl das am wenigsten beachtete Möbelstück und doch
so wichtig wie ein Stuhl am Küchentisch.
Ein
Nachttisch
ist unverzichtbar und kann zugleich Blickfang sein. Der Nachttisch
sollte sich farblich und materiell ins Schlafzimmer einpassen. Eine
umgestülpte Weinkiste eignet sich dafür nur bedingt.
Ideal ist der Kauf eines Nachttisches mit dem Bett zusammen, denn
Möbelhäuser bieten hier oft Kombinationen an. Das ist
um so wichtiger wenn die Möbel aus Holz sind, denn nur so wird
gewährleistet, dass das Holz, das über die Jahre
nachdunkelt, gleich aussieht.
Fazit: In der Regel lohnt es sich, Geld für einen Nachttisch
auszugeben. Dabei sollte sowohl auf die Optik als auch auf die
Funktionalität geachtet werden. Brauche ich beispielsweise
zwei Schubladen oder reicht auch eine? Was will ich dem Besucher meines
Schlafzimmers offenlegen? Darf er sehen, welche Tabletten ich
benötige oder verstaue ich lieber alles in mehreren
Schubläden? Sollten die Schubläden nahezu von alleine
beim Antippen aufgehen oder reicht es mir, wenn ich sie mit einem Ruck
auf bekomme? Fragen, die vor einem Kauf zu klären sind.
Tipp: Wenden sie sich an einen Möbelberater oder die
Onlinehilfe, dort gibt es garantiert gute Anregungen für das
zweitwichtigste Möbelstück im Schlafzimmer.